Gedanken zum Monat November 2012

Wohngemeinschaften sind out

Zumindest bei Gott. Er will keine Wohngemeinschaft. Warum denn das? Wohngemeinschaften sind doch praktisch, günstig, hilfreich, für Studenten fast unumgänglich. 
Was sollte Gott denn dagegen haben?

 

Das lesen wir in dem Monatsspruch für diesen Monat:

"Was hat der Tempel Gottes gemein mit den Götzen? Wir aber sind der Tempel des lebendigen Gottes, wie denn Gott spricht: »Ich will unter ihnen wohnen und wandeln und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.«" - 2. Kor 6, 16 

Gott wohnt in uns. Sein Heiliger Geist möchte uns erfüllen, uns ganz ausfüllen. Und das geht nur, wenn wir ihm Platz machen.

Gott ist kein Hausbesetzer- er nimmt sich nicht, was ihm nicht freiwillig gegeben wird. Er drängelt sich nicht vor. Der allmächtige, unfassbare Gott möchte in uns wohnen. Er will unter uns sein, er ist bereit, sich in die Enge unseres Lebens zu quetschen, damit wir ihm gehören.

Ist das nicht unfassbar? Wir dürfen der Tempel des lebendigen Gottes sein. Welch eine Ehre, welch eine Würdigung! Wir sind der Tempel Gottes!

Aber:
Im Tempel des lebendigen Gottes ist nur Platz für einen. Der Tempel Gottes ist keine Wohngemeinschaft.  Deshalb schauen wir genau hin. Welche Mitbewohner haben sich bei uns eingeschlichen? Streit, Habsucht, Gier, Neid, schlechtes Gerede, unreine Gedanken? Welche Götzen breiten sich in unserem Leben aus? Macht, Geld, Egoismus?

Es ist an der Zeit, umzukehren.  Es ist an der Zeit aufzuräumen und auszuräumen.
Packen wir es an!

Käthe Müller, pastorale Mitarbeiterin

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