Gedanken im Juni 2016

Jubeln im Juni

Nun hören wir sie wieder, die Jubelrufe und Siegesgesänge der Fußballfans. Mit hohen Erwartungen und großer Spannung werden die Spiele verfolgt. Nirgends wird so viel gesungen wie im Fußballstadion. Nirgends werden Gefühle so ungehemmt geäußert wie dort.

Siegesgesänge und Jubelrufe finden sich schon in der Bibel. Auch dort brachen sich Gefühle laut und vernehmlich Bahn. Zuerst die lähmende Angst und dann die unfassbare Erleichterung: Gott hat uns gerettet!

 

Miriam, die Schwester Moses, ergreift die Instrumente und fängt an zu singen und zu spielen. Bis schließlich Mose und das Volk der Israeliten ihrem Gott zujubeln: Meine Stärke und mein Lied ist der Herr, er ist für mich zum Retter geworden. 2.Mose 15,2

Das Leben ging weiter. Es folgten die langen Jahre der Wüstenwanderung immer mit dem Ziel, das gelobte Land zu erreichen.

Trotz vieler Schwierigkeiten, konnten sie dieses Siegeslied immer wieder anstimmen. Denn Gott hat ihnen die Stärke gegeben, aufzubrechen, den Rücken gestärkt, das Risiko zu wagen, die wunden Füße gepflegt, in der Wüste durchzuhalten. Er hat ihnen die Freiheit geschenkt zu gehen.

Und so begegnet er auch uns!

Er stärkt uns in den Herausforderungen des Alltags. Er hilft uns, auch in Schwierigkeiten durchzuhalten. Er umsorgt uns und schenkt uns seinen Trost.

Ich freue mich auf die Europameisterschaft. Ich freue mich über den Jubel und die Begeisterung der Fans.

Doch bei aller Freude, die wir haben dürfen. Wir wollen nicht vergessen: Es gibt noch mehr Grund zu jubeln! Jesus hat den Tod besiegt. Er will Ihnen das ewige Leben schenken.

Käthe Müller, Pastorin

 

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