Gedanken zum Monat August/September

V.I.P.

Ich habe schon einmal den japanischen Kaiser gesehen, den leibhaftigen Tenno! Keine 50 Meter von mir entfernt saß er, seine Gemahlin neben ihm. Die Kaiserin ist sehr an diakonischer Arbeit interessiert und besuchte die von Bodelschwinghschen Stiftungen in Bethel. 

Meine damalige Gemeinde war nur ein paar 100 Meter von Bethel entfernt, also lief ich hinüber, um das Kaiserpaar zu sehen. Und da, bei der öffentlichen Veranstaltung, sah ich sie beide auf Ehrenstühlen sitzen. Das japanische Kaiserpaar – und ich hatte es gesehen! Ich glaube allerdings nicht, dass der japanische Kaiser seiner Gemahlin ins Ohr flüsterte: „Schau mal, da vorn steht Pastor Müller.“ Also war meine „Begegnung“ mit dem japanischen Kaiser etwas einseitig.

Im Monatsvers September lesen wir:

Christus sprichtWo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
Matthäus 18,20

Das ist doch eine fantastische Nachricht: Gott kommt zu uns, um bei uns sein. Jesus ist nun wahrlich mehr, als der japanische Kaiser, und er sucht die Gemeinschaft seiner Freunde. Dabei spielt die Anzahl der Versammelten keine Rolle. Nein, kein Treffen von Geschwistern ist ihm zu gering, als dass er es übersehen würde. Er ist überall dabei, und segnet und beschenkt. Nicht einmal ob wir ihn spüren, ist wichtig. Selbst, wenn wir unsere Versammlungen manchmal als mühselig und ermüdend erleben, ist er doch da. Einfach, weil er es gesagt hat und wir seine VIPs sind!
Denken wir daran, wenn wir das nächste Mal in den Gottesdienst gehen oder im Hauskreis zusammen kommen. Es wird uns offener machen, Gottes Segen zu empfangen.

Christoph Müller, Pastor CG Weil der Stadt

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