Gedanken im November 2017

Seelen-Tage

Der goldene Oktober ist vorbei und lange schien uns noch die Sonne. Den Oktober konnten wir echt genießen mit wohltuender Helligkeit. Wer bis jetzt noch das Gefühl des Sommers, des Lichts und vielleicht auch die Erholung aus dem Sommerurlaub 'rüberretten konnte, dürfte mit dem November merken, dass die Zeiten sich wieder ändern. Sie ändern sich nicht nur faktisch, in dem wir unsere Uhren umstellen mussten. Sie ändern sich auch in unserem Stimmungsbild – ganz unweigerlich.

An vielen Stellen mag es uns gelingen, die guten Momente, die „Helligkeit“ des Sommers für uns zu konservieren. Aber es wird zunehmend schwieriger, je kürzer die Tage, je trüber das Wetter wird.

Diese Tage zwischen den Sonnenstrahlen des Oktobers und der beginnenden Adventszeit nenne ich gerne die Seelen-Tage. Diese Tage, in der unsere Seele ein wenig mehr Aufmerksamkeit benötigt als sonst. Das ist gleichzeitig die Zeit, in der unsere Seele zusätzlich durch die Zeiten der Erinnerung an liebe, gegangene Menschen beansprucht wird.

Es sind die Seelen-Tage, in denen wir Hoffnung gut gebrauchen können, Hoffnung gepaart mit einer Zuversicht, die weiterträgt als nur bis zu einer guten Erinnerung, die wir eventuell konservieren können.

Der Prophet Hesekiel erzählt uns in der Bibel, dem Monatsspruch für den November:
„Meine Wohnung soll unter ihnen sein, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein“ Hes. 37.27

In diesem Vers geht es um etwas ganz Großes. Gottes Frieden! – für mein Umfeld, für mich, für mein „ICH“. Gott möchte fürsorglich und alltäglich DA sein, für jeden von uns.

Das ist mal eine Hoffnung! Das ist mal eine Aussicht! Gott will Jedem, der es möchte, dieses Geschenk machen. Das brauchen wir nicht zu konservieren, dass brauchen wir nur anzunehmen! Gott will einziehen in unsere Seelen-Tage, ER will unsere Seele pflegen. Wie schön! Da gibt es Jemand, der unsere Seele versteht und etwas von Seelen-Pflege versteht.

Das ist wirklich eine gute Hoffnung!

Hoffnungsvolle Seelen-Tage im November wünscht Euch Stephan.

Gedanken im Oktober 2017

Freude im Himmel

Am 31. Oktober 2017 jährt sich der berühmte Thesenanschlag Martin Luthers zum 500. Mal. Luther setzte sich damals mit der Praxis der Buße in seiner Kirche auseinander. Er kritisierte, dass Buße zu einem zahlungspflichtigen kirchlichen Akt geworden war, der nichts mehr mit Lebens- und Herzensveränderung zu tun hatte. Durch das Geld der vielen Sünder konnte die Kirche den gigantischen Petersdom in Rom bauen und die Sünder wurden ihr schlechtes Gewissen billig los.

Gedanken im August 2017

Aufatmen!

Ein Aufatmen geht durch Baden- Württemberg: Endlich Ferien! Endlich darf ich tun und lassen, was ich möchte. Endlich ausschlafen!

Den Urlaub haben wir uns verdient. Die Zeit der Erholung sollten wir nutzen. Körper, Geist und Seele brauchen eine Regenerationszeit. Sie funktionieren sehr ähnlich. Wir wissen, dass erst Ruhe und Herausforderung den Körper fit machen. So ist es auch mit unserem Inneren. Ruhe und Herausforderung, das ist es, was wir brauchen.

Wie könnte denn so eine Herausforderung aussehen?

Gedanken im September 2017

Kopfstand

Jesus stellt unser Denken immer wieder auf den Kopf. Was uns menschlich so normal und richtig erscheint, entspricht so gar nicht den göttlichen Prinzipien.

So auch in dem Bibelvers, der uns im September begleiten soll:
Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein. Lukas 13,30

Gedanken im Juli 2017

Beten ist die Nagelprobe des Glaubens. 

An unseren Gebeten wird sichtbar, was wir wirklich glauben. Was uns tief im Innersten bewegt. Lasst uns einmal ganz offen und ehrlich fragen: Wofür beten wir eigentlich? Was sind denn die Anliegen, die wir vor Gott bringen?

Und wir werden merken, welches Denken unser Gebet bestimmt. Es wird deutlich werden, was uns zutiefst beschäftigt. Ich erlebe es immer wieder, dass gerade wir westlichen Christen für Gesundheit und Bewahrung beten. Gerade wir, die wir in dem Luxus leben, ein gut funktionierendes Gesundheitssystem zu haben und in einem Rechtsstaat zu leben. Global betrachtet ein außerordentliches Privileg. Wir beten für das „tägliche Brot“ in allen Variationen, eben all das, was unser Leben reich und angenehm macht.

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