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Gedanken im Juli 2018

Schon Juli! Es kommt mir vor, als sei es letzte Woche gewesen, dass ich mit Freunden das Silvesterfeuerwerk anschaute. Wie fern schien mir damals der Sommer. Und nun ist das halbe Jahr schon um. Ich halte einen Augenblick inne. Der Monatsspruch begleitet mich dabei: ein Vers aus dem Buch des Propheten Hosea. Hoseas Gott ist ein Poet und voller Leidenschaft. Und er ist sehr wütend.

Über die Regierenden sagt er: „Ihr Herz ist in heißer Glut wie ein Backofen, wenn sie Böses ersinnen. Auch rufen sie mich nicht von Herzen an, sondern machen ein Geheul auf ihren Lagern.“ Hosea 6,6.14 Unser Land hat sich in diesem Jahr schwergetan mit der Regierungsbildung. Es gibt sie auch bei uns, die heiße Glut. Wenn sich einer vom Bösen entflammen lässt und zulässt, dass in der Folge dessen Menschen diffamiert, Häuser und Autos in Brand gesetzt werden. Ich sehe aber auch das in der Politik: jede Menge kalte Asche - vergessene Versprechen, verratene Ideale. Ob sich daraus eines Tages der Phönix des sozialen Staates erhebt? Und ich selbst? Wie habe ich denn eigentlich im letzten halben Jahr regiert? Was habe ich gesagt, da, wo ich was zu sagen habe? Und hab ich nur geredet oder auch gehandelt? Habe ich eine Menge Geheul gemacht? Oder habe ich auch mal Gott gefragt, was ich zu tun habe?

Gedanken im Juni 2018

Besuch

Ich habe gerne Besuch. Ich liebe die Gemeinschaft, ich freue mich an den guten Gesprächen. Ich mag es, etwas Schönes zu kochen und die Gäste damit zu verwöhnen.

Doch es gibt Zeiten, da ist auch mir jeder Besuch zu viel. Wenn ich wenig geschlafen habe oder wenn die letzten Wochen oder Tage mit Terminen überfüllt waren.

Es ist schon einige Jahre her, da steckten wir als Familie gerade in einer sehr anstrengenden Zeit. Familiär, beruflich, gemeindlich, alles ging drunter und drüber. Da bekamen wir einen Anruf von einem lieben Bekannten. Er fragte geradeheraus, ein Freund und er seien gerade ganz in eurer Nähe unterwegs. Dürften sie uns besuchen, von ihrem neuen Projekt berichten und dann auch bei uns übernachten?

Gedanken im Mai 2018

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. Die Bibel, Hebräer 11,1
Viele Menschen sagen: „Ich würde gerne glauben, aber wie soll ich einem unsichtbaren Gott glauben und ihm vertrauen?“

Vielleicht hilft die folgende Geschichte weiter: Vor vielen Jahren machte in Amerika eine große Sensation Schlagzeilen. Ein Mann ließ ein Seil quer über die Niagarafälle spannen. Er balancierte auf dem Seil und arbeitete sich Schritt für Schritt vorwärts bis zur anderen Seite - ohne jegliche Unsicherheit. Zur großen Freude der vielen Zuschauer vollführte er in der Mitte des Seils verschiedene Kunststücke. Das Publikum war hell begeistert. Man traute diesem Mann alles zu!

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